Die CDU Fraktion im Rat der Gemeinde Kürten beantragt die Prüfung und Umsetzung einer Querungshilfe an der Bundesstraße B506 im Bereich der Ortschaft Schanze. Konkret betrifft der Antrag den Bereich der Bushaltestelle sowie die Einmündung zur L289 (Schanze – Spitze). Ziel ist es, die Verkehrssicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende deutlich zu verbessern.
Die Verwaltung soll gemeinsam mit dem Landesbetrieb Straßen Nordrhein-Westfalen eine geeignete bauliche und verkehrstechnische Lösung entwickeln, Fördermöglichkeiten prüfen und die Maßnahme möglichst zeitnah realisieren. Zudem beantragt die CDU Fraktion, das Thema in der nächsten Sitzung des zuständigen Infrastruktur- und Klimaausschusses zu beraten.
Erhöhter Querungsbedarf an der B506
Im Bereich der Bushaltestelle Schanze besteht nach Auffassung der CDU Fraktion ein deutlich erkennbarer Bedarf für eine sichere Querungsmöglichkeit über die B506. Betroffen sind insbesondere:
- Schülerinnen und Schüler auf dem Schulweg
- Berufstätige Nutzerinnen und Nutzer des ÖPNV
- Bewohnerinnen und Bewohner der nahegelegenen Unterkunft
- Fußgängerinnen und Fußgänger aus dem Umfeld der Haltestelle
- Radfahrerinnen und Radfahrer
Die B506 ist in diesem Abschnitt stark frequentiert und mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h ausgewiesen. Für Kinder, ältere Menschen sowie mobilitätseingeschränkte Personen ist ein gefahrloses Überqueren derzeit nur eingeschränkt möglich.
Radwegeplanung verstärkt Handlungsbedarf
Besondere Bedeutung erhält die Situation durch die geplante beziehungsweise teilweise bereits geführte Radwegverbindung entlang der B506. Diese soll im Bereich der genannten Querungsstelle auf die L289 (Schanze – Spitze) abzweigen. Dadurch entsteht nicht nur ein Querungsbedarf für Fußgängerinnen und Fußgänger, sondern auch eine konfliktträchtige Abbiegesituation für Radfahrende.
Die CDU Fraktion spricht sich daher für eine integrierte Lösung aus, beispielsweise in Form einer Mittelinsel, eines Fahrbahnteilers oder einer Querungshilfe mit klarer Radfahrerführung. Ergänzende Markierungen, Beschilderungen oder Beleuchtung sollen ebenfalls geprüft werden. Eine frühzeitige planerische Integration in die Radwegmaßnahme sei sinnvoll, um Synergien zu nutzen und kostenintensive Nachrüstungen zu vermeiden.
Fördermittel ausschöpfen und Verkehrssicherheit stärken
Die Maßnahme soll unter Ausschöpfung sämtlicher in Betracht kommender Förderprogramme umgesetzt werden – insbesondere aus Programmen zur Nahmobilität und Verkehrssicherheit des Landes Nordrhein-Westfalen sowie gegebenenfalls ergänzender Bundesmittel. Ziel ist es, den kommunalen Eigenanteil möglichst gering zu halten.
Begründung der CDU Fraktion
Die CDU Fraktion sieht in der beantragten Maßnahme einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und zur Förderung nachhaltiger Mobilität in der Ortschaft Schanze.
„Gerade für Kinder, ältere Menschen und Radfahrende muss eine sichere Querung der B506 gewährleistet sein. Die geplante Radwegverbindung erhöht den Handlungsbedarf zusätzlich. Wir wollen hier eine durchdachte und geförderte Lösung erreichen, die Verkehrssicherheit, Schulwegsicherheit und nachhaltige Mobilität sinnvoll miteinander verbindet“, erklärt die CDU Fraktion.

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